Freuen sich über die Verlängerung des Sponsorenvertrages: Klaus Dietrich, Geschäftsführer der Dietrich GmbH, und Triathlet Sebastian Kienle.

Sponsorenvertrag mit Sebastian Kienle verlängert

BRETTEN. (ger) Schon vor einigen Wochen hat die Triathlon-Saison wieder begonnen, und gerade erst ist Sebastian Kienle aus den USA zurück, wo er aufgrund einer Erkältung leider nicht am Ironman 70.3 in Utah teilnehmen konnte. „Man hat ja oft schlaue Ratschläge für andere, die man selber auch mal beherzigen sollte“, begründet er die schwere Entscheidung, nicht zu starten. Jetzt geht es ihm besser, er hat sein intensives Training wieder aufgenommen und auch noch Zeit gefunden, von Mühlacker nach Bretten-Gölshausen zu kommen. Der Anlass: Die Verlängerung des Vertrages mit seinem Sponsor, der Firma Dietrich. Kienle, mehrfacher Deutscher Meister und mit seinen Siegen in Frankfurt und auf Hawaii Ironman-Europa- und -Weltmeister 2014, kommt gerne zu dem Termin. Geht doch die Sponsoren-Partnerschaft über ein normales Maß hinaus.

Geschäftsführer Klaus Dietrich ist selbst seit Jahren begeisterter Hobby-Triathlet und Ausdauersportler. „Es ist schön, einen Partner mit Verständnis für den Sport zu haben,“, erklärt Kienle. Und fügt hinzu, dass Dietrich wohl den richtigen Riecher gehabt habe. Denn als Anfang 2013 das Engagement beschlossen wurde, war noch nicht absehbar, dass Kienle sein großes Ziel, den Ironman auf Hawaii zu gewinnen, tatsächlich erreichen würde. „Ich dachte mir damals, wenn wir schon so einen Ausnahmesportler in der Region haben, muss das unterstützt werden“, erläutert Dietrich seine Beweggründe. Außerdem schätzt er an Kienle so einiges, was man sowohl im privaten, wie auch im Arbeitsleben brauchen kann: die absolute Motivation, die erfrischende Ehrlichkeit - „Sebi sagt, was er denkt“ - und auch die mentale Stärke, auf die es beim Triathlon ankommt. Auf Hawaii, wohin er letztes Jahr kurzentschlossen gefahren ist und prompt bei Kienles Triumph live dabei war, spüre man diesen Grundgedanken des Ironman deutlich. „Du gegen dich“, formuliert Dietrich es. „Und trotzdem ist es ein Sport mit Gemeinschaftsgefühl“, ergänzt Kienle, „denn jeder, der das Rennen durchhält, ist ein Gewinner.“

Beide sind sehr froh darüber, dass im Triathlon regelmäßig Dopingkontrollen durchgeführt werden, auch bei Amateursportlern. Und beiden ist es ein Anliegen, dass der Triathlonsport sauber bleibt und dass schwarze Schafe frühestmöglich abgeschreckt werden. „Ich setze mich auch finanziell für den Anti-Doping-Kampf ein und investiere eine fünfstellige Summe in eine Kampagne, die wir zusammen mit der Deutschen Triathlon Union und Ironman derzeit ins Leben rufen. Voraussichtlich wird der Kampagnen-Start zum Ironman 70.3 Kraichgau erfolgen“, erläutert Dietrich seine Unterstützung für einen sauberen Sport. Auch er wird auf der Mitteldistanz im Kraichgau dabei sein, außerdem sind zwei Teams aus Mitarbeitern bei den Staffeln dabei.

Und der IRONMAN 70.3 Kraichgau ist auch der nächste Wettkampf, den Kienle ansteuert: „Für mich ist der Kraichgau einer der Höhepunkte in der Saison. Auch durch ein interessantes Starterfeld, und damit meine ich auch die vielen Amateure.“ Sein Ziel? Natürlich gewinnen!

Quelle: Brettener Woche